GELDANLAGE SINNVOLL GESTALTEN: ASSETKLASSEN

Wer Geld anlegen will, muss dafür die persönlich passenden Assetklassen wählen. Ein „Asset“ ist ein Vermögenswert. Das Wort mag kompliziert klingen, der Sachverhalt ist es nicht: Finanzprodukte mit ähnlichen Merkmalen – wie etwa Tagesgeld und Festgeld als „Geldmarkt“ – werden zu einer Assetklasse zusammengefasst. Das erleichtert Entscheidungen bei der Geldanlage.

Die Frage nach den passenden Assetklassen ist alles andere als banal. Denn wer sein Geld anlegt, damit es sich vermehrt, muss zuvor Antworten auf zwei Fragen finden:

  • Wie viel Risiko will ich eingehen?
  • Wie langfristig will ich mein Geld anlegen?

Aus den Antworten ergibt sich, welche Assetklassen für das persönliche Portfolio am besten geeignet sind. Das Verhältnis zwischen Risiko und Rendite ist für jede Assetklasse spezifisch und wird als Risiko-Rendite-Profil bezeichnet.

Manche Assetklassen sind eben mit mehr Risiko verbunden als andere, und einige eignen sich eher für den langfristigen Vermögensaufbau. Je nach persönlichem Zeithorizont und der Risikoneigung sollten die verschiedenen Anlageklassen im Portfolio gewichtet werden – von „Asset Allocation“ sprechen die Fachleute. Eine durchdachte Asset Allocation kombiniert diverse Assetklassen – von „sicher“ bis „spekulativ“.

Die wichtigsten verschiedenen Assetklassen stellen wir hier im Überblick vor. Wer es genauer wissen will, findet in unserer Investorment Academy jede Menge vertiefender Informationen.

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AKTIEN

Aktien gehören in jedes Portfolio, wenn ein langfristiger Vermögensaufbau geplant ist. Wer eine Aktie kauft, erwirbt damit einen Anteil an diesem Unternehmen. Je nachdem, wie sich dieses Unternehmen entwickelt, steigt oder sinkt der Aktienkurs. Macht das Unternehmen Gewinne, wird ein Teil davon oft als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet. Aktien sollten als langfristiges Investment gesehen werden. Die Erfahrung zeigt: Langfristig liegt die Rendite trotz aller Tumulte an den Börsen bei etwa fünf Prozent – das ist der beste Wert aller Assetklassen.

Hier erfahren Sie mehr über Investiment in Aktien.

FONDS UND ETFs

Auch wenn Aktien langfristig echte Renditebringer sind: dass gilt leider nicht für jedes einzelne Unternehmen. Deshalb ist es sinnvoll, das Risiko zu streuen und Aktionär bei mehreren Unternehmen zu werden. Der einfachste Weg: Aktienfonds kaufen. Dafür werden mehrere Unternehmen nach bestimmten Vorgaben gebündelt. Einige Fonds bilden Indizes (wie den DAX) ab, andere bestimmte Länder, Regionen oder Marktsegmente. Viele Aktienfonds werden von Fondsmanagern geführt. Ihr Ziel: für die Fondskäufer die bestmögliche Rendite zu erwirtschaften.

Hier erfahren Sie mehr über ein Investment in Fonds.

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INDEX- bzw. ETF-FONDS

Wenn Fondsmanager „den Markt schlagen“ wollen, heißt das: Ihr Fonds soll eine bessere Performance zeigen als der Index, an dem er sich orientiert. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass die wenigsten Fondsmanager dieses Ziel dauerhaft erreichen. Deshalb werden Indexfonds, auch ETF-Fonds genannt, immer beliebter. Sie bilden einen bestimmten Index 1:1 ab. Außerdem sind die laufenden Kosten niedriger, denn Fondsmanager lassen sich ihre Arbeit natürlich bezahlen, was von der Fondsrendite abgeht. Dieser Kostenfaktor entfällt bei Indexfonds.

Hier erfahren Sie mehr über ein Investment in Fonds.

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TAGESGELD UND FESTGELD

Wer Risiken vermeiden will, setzt auf Tages- oder Festgeld. Dabei wird eine Summe für eine bestimmte Zeit (Festgeld) oder auch ohne Zeitlimit auf einem entsprechenden Konto angelegt. Der Vorteil: Das Geld ist sofort (Tagesgeld) oder zumindest recht schnell verfügbar. Für diesen Vorteil nehmen Anleger relativ niedrige Zinsen in Kauf. Ist die Inflationsrate höher ist als die Zinsrendite, verliert das Geld faktisch an Wert: die Realzinsfalle. Daher sollte auf einem solchen Konto so wenig Geld wie möglich und nur so viel wie nötig „geparkt“ werden.

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ANLEIHEN

Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere. Sie werden von Staaten oder Unternehmen ausgegeben (emittiert), die sich damit Kapital beschaffen. Laufzeit und Zinssatz gibt der Emittent vor. Die Laufzeit beträgt meist zwischen zwei und zwölf Jahren. Der Zinssatz bei Staatsanleihen ist relativ gering, während er bei Unternehmensanleihen durchaus hoch ausfallen kann. Nach Ende der Laufzeit wird das eingesetzte Kapital zurückgezahlt. Ausnahme: Schlittern Unternehmen trotz des neu aufgenommenen Kapitals in die Insolvenz, werden ihre Anleihen faktisch wertlos.

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IMMOBILIEN

Die eigene Wohnung oder das Eigenheim ist zweifellos ein Asset, aber bei Immobilien als Assetklasse geht es darum, den Bau und Betrieb von Immobilien zum eigenen Vermögensaufbau zu nutzen. Hierfür bieten sich Immobilienfonds an, die das eingesammelte Kapital in Gewerbeimmobilien wie Bürobauten, Hotels oder Einkaufszentren stecken. Solche Angebote gibt es als offene Immobilienfonds (Ein- und Ausstieg jederzeit möglich) und als geschlossene Immobilienfonds, bei denen das Geld auf Jahre gebunden ist und häufig in nur ein Projekt fließt.

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ROHSTOFFE

In Rohstoffe zu investieren, kann tückisch sein. Wer beispielsweise auf Kaffee oder Getreide setzt, ist von der jährlichen Ernte abhängig. Die beliebtesten Rohstoffe sind allerdings Gold und andere Edelmetalle. Vor allem in turbulenten Zeiten gilt Gold als „verlässlicher Hafen“. Allerdings schwankt auch der Wert von Edelmetallen je nach Angebot und Nachfrage. Wen es beruhigt, Goldbarren zu besitzen: wunderbar, rein damit ins Portfolio. Gleichwohl sollten Rohstoffe aufgrund der damit verbundenen Risiken im Portfolio nur beigemischt werden.

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KRYPTO-WÄHRUNGEN

Die Kursverläufe von Kryptowährungen wie Bitcoin oder Etherium sind volatil: Sie schießen in die Höhe, um tags darauf abzustürzen – und umgekehrt. Angesichts der damit verbundenen immensen Gewinnaussichten steht diese junge Assetklasse seit Jahren im Blickpunkt von Anlegern. Aufgrund der Volatilität empfehlen wir allerdings ein Investment in Kryptowährungen nur mit Beträgen, die nicht für den Vermögensaufbau benötigt werden. Dann kann ein Investment in Kryptowährungen richtig Spaß machen – selbst wenn der Kurs zwischendurch in den Keller rauscht.

Hier erfahren Sie mehr über ein Investment in Kryptowährungen.

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Zur Produktübersicht

Unsere Aufzählung zeigt: Es gibt nicht den einen immer richtigen Mix für ein Portfolio. Was „richtig‘“ ist, bestimmt immer der Anleger. Das hängt – wie gesagt – sowohl vom Zeithorizont als auch von der Risikoneigung ab.

Was allerdings immer stimmt: „Zu“ sicher oder „zu“ spekulativ sollte kein Portfolio sein. Auch wer gern ins Risiko geht, sollte sichere Assets wie Staatsanleihen in seinem Portfolio haben. Und wer lieber auf „Nummer Sicher“ geht, sollte sich trotzdem an Aktien – zumindest über Fonds – wagen. Weil nur mit einem sinnvollen Mix an Assetklassen die Rendite stimmen kann.