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FINANZWISSEN

Die Deutsche Börse AG ist nun 30 Jahre alt

20. Dezember 2022

Die Deutsche Börse AG ist nun 30 Jahre alt

Foto von Hert Niks wahrend-des-orangefarbenen-sonnenuntergangs-3224167 bei Pixabay

Am 11. Dezember 1992 und damit vor fast genau 30 Jahren hatten die damaligen Eigentümer von den drei unabhängigen Gesellschaften (1) Frankfurter Wertpapierbörse AG, (2) DTB Deutsche Terminbörse GmbH und (3) Deutsche Kassenverein AG einen Zusammenschluss mit großer Tragweite beschlossen. Denn auf den 1. Januar 1993 ist die Geburtsstunde der Deutschen Börse AG datiert und damit etwa 30 Jahre alt. Wohlgemerkt nur die Aktiengesellschaft, denn an der Frankfurter Wertpapierbörse wurde bereits im Jahr 1585 gegründet.

Es entstand am Börsenplatz Frankfurt und damit letztlich für Deutschland erstmals ein integrierter Anbieter von Börsendienstleistungen. Vor allem die Einführung des elektronischen Handels (kurz: Xetra) als Aktienhandelsplattform im Jahr 1997 zeigte auf, wie dynamisch sich diese Branche entwickeln kann. Mit der Gründung der Eurex im Jahr 1998 in Folge der Fusion der DTB (ein Gründungsmitglied der Deutschen Börse) mit der Schweizer Terminbörse Soffex entstand Europas größtem Terminmarkt. Dieser ist an mehr als 40 Standorten mit rund 7.000 Mitarbeitern für einen reibungslosen Handel etabliert worden.

Eine weitere Expansion kostete Geld und vor allem Vertrauen. Dieses erlangte die Deutsche Börse mit dem Börsengang der Deutsche Börse AG im Februar 2001 und wurde dabei wenig später ein Mitglied im Blue-Chip-Index DAX im Jahr 2002. Anleger können seitdem auf die Entwicklung der Firma über den Kauf und Verkauf der Aktien spekulieren.

Als Träger der öffentlich-rechtlichen Frankfurter Wertpapierbörse und Herausgeberin der DAX-Indexfamilie sowie zahlreicher weiterer Aktienindizes lag eine internationale Expansion nahe. Die Gründung des Indexanbieters STOXX mit all seinen Partnern und der vollständigen Übernahme im Jahr 2015 war daher ein logischer internationaler Schritt. Dabei stieg man auch in den Währungshandel durch die Übernahme von Deutschlands erfolgreichstem Fintech der damaligen Zeit, der „360T“ im Jahr 2015, tiefer ein. Dies kostete übrigens 725 Millionen Euro. Eine weitere große Übernahme wie die der London Stock Exchange oder der Chicago Mercantile Exchange Holdings scheiterte bisher.

Dennoch ist die Deutsche Börse gerade als Handelspartner für private und institutionelle Anleger die erste Anlaufstelle im Wertpapiergeschäft und bietet einen umfassenden und vor allem zuverlässigen Service. Genau diesen Börsenplatz können Sie bei ihren nächsten Transaktionen von Aktien, Fonds, ETFs oder Derivaten sicherlich gern in der Auswahl vornehmen.

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