ANSA: DER MARKTRÜCKBLICK
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FELS-Redaktion
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8. November 2024
ansa: der Marktrückblick Oktober 2024

Die globale Wachstumsdynamik bleibt robust, wobei die USA weiterhin die wichtigste Unterstützung bieten. Die jüngsten BIP-Zahlen für Frankreich und Deutschland übertrafen die Erwartungen. Im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahl kam es zu einem Anstieg der Volatilität auf den Anleihemärkten und dabei insbesondere zu deutlich höheren Renditen von US-Staatsanleihen. Die Spannungen im Nahen Osten bleiben weiterhin hoch. In diesem Umfeld (geo-)politischer Unsicherheit konnten Edelmetalle profitieren. Im Oktober erreichten die globalen Aktienmärkte ein weiteres Allzeithoch.
In den USA fiel die Situation auf dem Arbeitsmarkt positiv aus: im Vormonat wurden 254.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen (100.000 Arbeitsplätze mehr als erwartet), was dem größten Anstieg seit März entspricht. Die Arbeitslosenquote sank von 4,2 % auf 4,1 %. Auch die wirtschaftlichen Indikatoren fielen überwiegend positiv aus. Der ISM Manufacturing Index blieb stabil bei 47,2, während der ISM Services Index von 51,5 auf 54,9 stieg, was auf Stärke im Dienstleistungssektor hinweist. Das Verbrauchervertrauen war besonders stark, so fiel der Conference Board Consumer Confidence Index mit einem Anstieg von 98,7 auf 108,7 sehr positiv aus, was deutlich über den erwarteten 99,5 lag. Darüber hinaus sprang der Philadelphia Fed Business Outlook von 1,7 auf 10,3 und übertraf die Prognose von 3,0.
Im Euroraum übertraf das BIP-Wachstum in den Kernländern die Prognosen auf Jahresbasis: Deutschland wuchs um 0,2 % (ggü. einer Erwartung von 0,1 %), Frankreich um 1,3 % (ggü. 1,2 %) und Spanien um 3,4 % (ggü. 3,0 %) Der Eurozone Manufacturing PMI für Oktober lag bei 45,9 und übertraf die Erwartungen von 44,8. Allerdings verfehlte der Services PMI die Prognosen (51,2 ggü. 51,5), während der Composite PMI mit 49,7 unter 50,0 blieb, was auf eine leichte Kontraktion der Gesamttätigkeit hinweist. Der Preisdruck in der Region hat sich weiter entspannt. Die Verbraucherpreise im September lagen im Vorjahresvergleich nur 1,8 % höher (nach einem Anstieg von 2,2 % im August). Auch die Kerninflation fiel von 2,8 % auf 2,7%. Wie erwartet senkte die EZB den Leitzins um 25 Basispunkte. Per Monatsende deuten die Overnight-lndex-Swaps auf fünf weitere Zinssenkungen in den nächsten 12 Monaten hin, mit einem impliziten Zielzinssatz von 1,95 %.
In China verbesserte sich der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe von +49,8 auf +50,1 und wechselte damit von der Kontraktions- in die Expansionszone. Das Wachstum der Industrieproduktion beschleunigte sich von 4,5 % auf 5,4 % und übertraf die prognostizierten 4,6 %. Auch die Einzelhandelsumsätze zeigten eine Verbesserung und stiegen von 2, 1 % auf 3,2 %. Der jüngste Verbraucherpreisindex sank leicht von 0,6 % auf 0,4 %, was schwächer war als die erwarteten 0,6 % (jeweils im Jahresvergleich).
Artikel erschienen bei ansa capital management ansa capital management – Macro Sensitive Investing
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